Kein Aktionismus auf Kosten des Waldgymnasiums: Sandra Khalatbari kritisiert Vorgehen der Stadträtin

Zur aktuellen Debatte um die Schulplatzkapazitäten am Waldgymnasium in Charlottenburg erklärt Sandra Khalatbari, Mitglied des Abgeordnetenhauses für Charlottenburg-Wilmersdorf und Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Jugend und Familie:

„Niemand bestreitet, dass in Berlin ein erheblicher Bedarf an zusätzlichen Plätzen an Integrierten Sekundarschulen (ISS) besteht. Über diesen Mangel müssen wir offen und lösungsorientiert sprechen. Was jedoch nicht akzeptabel ist, ist der Versuch von Stadträtin Heike Schmitt-Schmelz, weitreichende Entscheidungen ‚durch die Hintertür‘ zu forcieren.

Über die Köpfe aller Betroffenen hinweg zu entscheiden und die Verantwortlichen vor Ort jeglicher Beteiligung zu berauben, widerspricht den Grundsätzen guter Bildungspolitik. Verantwortungsvolles Handeln bedeutet, alle Beteiligten – Schulen, Eltern und Verwaltung – aktiv einzubeziehen, statt einseitige Fakten zu schaffen.

Die Schulsenatorin Katharina Günther-Wünsch hat bereits klargestellt, dass uns derlei übereilte Entscheidungen in der Sache nicht weiterhelfen. Eine Genehmigung für dieses Vorgehen erscheint unter diesen Umständen mehr als fraglich betonte sie sinngemäß. Wir brauchen nachhaltige Lösungen statt kurzfristigem Aktionismus auf Kosten der Schülerinnen und Schüler des Waldgymnasiums.“

Über Sandra Khalatbari: Sandra Khalatbari ist direkt gewähltes Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin für den Wahlkreis Charlottenburg-Wilmersdorf 5. Als Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Jugend und Familie setzt sie sich für eine zukunftsorientierte und transparente Schulpolitik in der Hauptstadt ein.